Denkmal des Großen Kurfürsten in Kleve

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Kleve, Schwanenburg mit Reiterstandbild des Großen Kurfürsten © Silvia Margrit Wolf, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland

Gemeinde(n): Kleve
Kreis(e): -
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Adresse: Dr.-Heinz-Will-Platz, 47533 Kleve
Bildhauer: Peter Breuer (1856–1930)

Da der letzte Klever Herzog Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg (1562–1609) kinderlos verstarb, machte Stephan VII. von Hertefeld zum Kolk aus dem Hause Brandenburg seine Erbansprüche geltend. Nachdem jülich-klevische Erbfolgestreit wurde Kleve ab 1609 von Preußen regiert. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688), Herzog von Kleve-Mark aus dem Haus Hohenzollern, hielt sich mehrfach persönlich in Kleve auf und pflegte eine politisch enge Beziehung zu den Niederlanden. Ab 1675 erhielt er den Beinamen Großer Kurfürst.

Anlässlich des Jubiläums der 300-jährigen Zugehörigkeit des Herzogtums Kleve mit Brandenburg-Preußen wurde das Denkmal des Großen Kurfürst durch Kaiser Wilhelm II. am 9. August 1909 enthüllt. Es steht heute noch an gleicher Stelle im Stadtzentrum von Kleve am Fuße der Schwanenburg.

Literatur (Auswahl):
Ernst Opgenoorth, Friedrich Wilhelm. Der Kurfürst von Brandenburg, 2 Bände, Göttingen u.a. 1971/1978.

Jörg Engelbrecht, Außenpolitische Handlungsspielräume rheinischer Barockfürsten, in: Barocke Herrschaft am Rhein um 1700, Kurfürst Johann Wilhelm II. und seine Zeit, Düsseldorf 2009, S. 117-130.

Friedrich Gorissen, Geschichte der Stadt Kleve, von der Residenz zur Bürgerstadt von der Aufklärung bis zur Inflation, Kleve 1977, S. 577-585.
 


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